Zwölf  Nr. 29 – Ausgabe März/April. Text: Silvan Lerch / Bild: Claudio Bäggli, Bern

MILITO! TEVEZ! NEYMAR!

Ihr Ruf ist schlecht, doch mit den Stars sind sie auf Du und Du: die Spielervermittler. Eintauchen in eine Welt voller Abenteuer und verpasster Chancen. Mit zwei renommierten Vertretern.

Die Zeit drängte. Längst hatte das Boarding für den Flug zurück nach Istanbul begonnen, doch vom Geld war weit und breit nichts zu sehen. Da wurde selbst Renato Cedrola nervös: er, der nach über zehn Jahren als Spielervermittler gedacht hatte, dass ihn so schnell nichts mehr aus der Ruhe bringen würde. Was sich dann aber an diesem Morgen auf dem Flughafen in der türkischen Provinz zutrug, erweiterte den Erfahrungsschatz des Mannes aus St. Gallen um eine ungeahnte Dimension. Dabei war das Geschäft gut angelaufen, vielleicht zu gut. Einige Tage zuvor hatte Cedrola den Anruf eines befreundeten Agenten aus der Türkei erhalten, eine bedeutende Figur der Süper Lig, zu dessen Klienten Nationalspieler gehören wie Fenerbahçes Emre oder Volkan. «Ich suche einen Stürmer. Hast du mir einen?» Cedrola hatte. Der Zufall wollte es, dass der international tätige Spielerberater gerade Ausschau hielt nach einem neuen Verein für eine Offensivkraft aus Chile. Kurz darauf sass er im Flieger nach Istanbul, im Gepäck seine Vorverträge, die er unterschrieben zurückgefordert hatte vom Verein, der an den türkischen Agenten herangetreten war. Ohne diese Papiere wäre Cedrola nie zu den Verhandlungen gereist. «Zu hohes Risiko», sagt er lapidar, zu hohes Risiko, dass der Klub von gemachten Versprechen plötzlich nichts mehr wissen will. «Der Fussball in der Türkei wird von Emotionen gesteuert. Da ändern die Präsidenten manchmal schlagartig ihre Meinung.
Es ist wie auf dem Basar.»

Filmreife Kofferübergabe. 

Von Istanbul ging es weiter in den asiatischen Teil des Landes, fast bis zur Grenze nach Syrien. Dort, umschlossen vom Taurus-Gebirge, liegt Südostanatolien. Gaziantep hiess das Reiseziel, eine Stadt, die bekannt ist für ihre Paprika, Pistazien und das Nationalgebäck Baklava, kaum aber für den lokalen Fussballverein: den Mittelfeldklub Gaziantepspor. Der junge Mann aus Chile schaute Cedrola skeptisch an. Hier sollte er das grosse Geld verdienen? Um elf Uhr betraten die beiden das riesige Sitzungszimmer des Vereinspräsidenten, begleitet vom türkischen Agenten und Mittelsmann. Immer mehr Personen stiessen dazu. Ein Palaver ergriff den Raum, das sich um alles im Fussball drehte, nur nicht um den angestrebten Transfer. Die Stunden vergingen. Verhandlungen? Fehlanzeige. Spätabends platzte dem Gast aus der Schweiz der Kragen. Er drohte, mit dem Spieler unverrichteter Dinge wieder abzureisen. Plötzlich kam Bewegung in die Sache. Gegen Mitternacht war der Vertrag aufgesetzt. Der Präsident stellte das versprochene

Handgeld für neun Uhr morgens in Aussicht, wenn die Bank ihre Schalter wieder öffne. Um zehn war es immer noch nicht da, und um elf ging der Flieger zurück nach Istanbul. Frustriert begab sich Cedrola zum Check-in-Schalter. In diesem Moment erschien ein Klubverantwortlicher. Endlich. Er öffnete den mitgebrachten Koffer, und zum Vorschein kamen lauter 100-Dollar-Scheine. Hektisches Zählen begann, nur halbwegs geschützt vor neugierigen Blicken. Cedrola und sein Spieler nahmen jede Note in die Hand, bis sie Gewissheit hatten: Der geschuldete Betrag lag vor ihnen, 40 000 US-Dollar. Heute kann der Ostschweizer mit italienischen Wurzeln über diese Episode lachen. Damals fand er die Unzuverlässigkeit
des Präsidenten weniger lustig. Immerhin, der Transfer hat sich gelohnt, zumindest finanziell: Der Klub kam allen Forderungen nach. Lange hielt es der Chilene aber nicht aus bei Gaziantepspor. Nach einem Spiel war Manuel Neira wieder weg.

14 Millionen und eine Bratwurst

Cedrola lehnt sich in seinem Büro zurück. Es befindet sich im ersten Stock eines schmalen, unscheinbaren Gebäudes gleich hinter dem St. Galler Bahnhof. Die Räume des Altbaus sind hell, die Böden mit Holz versehen, die weissen Decken mit Stuckatur versetzt. Zusammen mit seinem Bruder Michele betreibt er hier seit über zehn Jahren die Spielerberater- Agentur Front Group. 2000 DVDs stehen im Nebenzimmer, aufgereiht in hohen Gestellen. Alle sind nummeriert. Nur so verlieren die beiden Brüder nicht die Übersicht bei den Dutzenden von Spielaufzeichnungen, die sie wöchentlich machen. Dank Satellitenfernsehen lässt sich mittlerweile jede Liga verfolgen. Das ist zentral für die global agierenden Cedrolas. Die Schweiz allein wäre ihnen ein zu kleiner Markt. Ihre Klienten spielen in Portugal, Polen, Serbien und Russland, in Israel, Marokko oder Zypern. Der berühmteste und teuerste unter ihnen ist der 25-jährige Ezequiel Garay. Den argentinischen Innenverteidiger haben die Cedrolas 2011 von Real Madrid zu Benfica Lissabon gelotst. Sein Marktwert wird auf knapp 14 Millionen Schweizer Franken geschätzt. Renato Cedrola schmunzelt. Für ihn, der die Transferdetails kennt, sind Angaben zu seinen Klienten auf Portalen wie Transfermarkt.ch im besten Fall mehr oder weniger zutreffende «Momentaufnahmen », meist indes schlicht von zweifelhaftem Wert. «Wie diese Summen zustande kommen, ist mir ein Rätsel», sagt er. Das Gegenteil der Millionendeals sind «Freundschaftsdienste», wie es Cedrola nennt. Da wird einem abstiegsbedrohten Challenge-League-Klub schon einmal ein Talent aus der obersten Spielklasse ausgeliehen für «1000 Franken und eine Bratwurst ».

Ein lukratives Geschäft liesse sich dagegen mit Ezequiel Óscar Scarione machen. In der Winterpause bekundeten Vereine aus Spanien und dem arabischen Raum Interesse am Regisseur des FC St. Gallen. Ein Transfer kam für Cedrola allerdings nicht infrage. «Die St. Galler befinden sich mitten im Aufstiegsrennen. Da dürfen wir sie nicht so entscheidend schwächen.»

Manchmal wiegt der kurzfristige Profit den längerfristigen Schaden eben nicht auf. Die Cedrolas wissen dies nur zu gut. Spielervermittler sind umstritten, nicht selten zu Recht. Die Branche zieht Wichtigtuer an, Hochstapler, Menschenhändler.

Falsches Spiel 

Die Cedrolas dagegen geniessen einen guten Ruf, auf Klub- und Spielerseite. Sie pflegen beste Kontakte zum Ligakrösus FC Basel. Mit ihm schlossen sie den ersten Transfer ihrer Karriere ab. 2001 suchte der damalige Vereinspräsident René C. Jäggi händeringend einen Stürmer von nternationalem Format. Als die Brüder davon erfuhren, war ihnen sofort klar, wer dem FCB fehlte. Über einen gemeinsamen Bekannten kamen sie mit den Investoren des FC Lugano ins Gespräch, wo ihr Objekt der Begierde spielte. Nach zähen Verhandlungen flossen 1,8 Millionen US-Dollar ins Tessin. Fortan hatte Jäggi den gewünschten Knipser: Christian Giménez. Für die Tippgeber blieb eine kleine Belohnung von 20 000 Schweizer Franken. Damals waren die Cedrolas glücklich über diesen Betrag. Doch schon wenige Jahre später nahmen sie beträchtlich mehr ein, als sie dem FCB für ein Gesamtpaket von 10 Millionen Franken– inklusive Ablösesumme, Provision und Lohn – César Carignano vermittelten.
Die Ostschweizer waren nun etabliert, aber nicht vor Rückschlägen gefeit. 2006 gab ihnen Basels Matías Delgado die mündliche Zusage zum Transfer nach Mönchengladbach. Der damalige Borussen-Coach Jupp Heynckes versprach dem Argentinier die Nummer 10, und die Vereine setzten sich an einen Tisch. Bloss, auf einmal war nichts mehr wie vereinbart. Ohne
die Berater zu informieren, hatte Delgado bei Besiktas Istanbul unterschrieben – für das fast doppelt so hohe Gehalt. Gleichwohl fragte sich Renato Cedrola, wie man «einen Ehrenmann wie Heynckes » so vor den Kopf stossen könne. Ihm selber ging eine Provision von über einer halben Million Euro durch die Lappen.

Aschewolke als Berufsrisiko

Beträge in dieser Grössenordnung stellen keine Selbstverständlichkeit dar für die Cedrolas. Zu den weltweiten Topshots gehören sie (noch) nicht. Fünf bis zehn Übertritte von nternationalem Format fädeln die Brüder pro Jahr ein. Dabei kann schon einmal eine hohe sechsstellige Summe für sie herausspringen. Aber nicht immer bringt man einen Juan

Pablo Sorín von Villarreal zum HSV oder stösst den Wechsel eines Gonzalo Higuaín zu Real Madrid an. Die Realität lautet eher, dass Verteidiger Mido zu Jagiellonia Bialystok nach Polen geht, Mittelfeldspieler César Henríquez zu CD Palestino nach Chile oder Stürmer Lys Mouithys zu Wydad Athletic Club Casablanca nach Marokko. Das sind alles Namen mit austauschbarem Profil. Bei ihnen begrenzen sich die Verdienstmöglichkeiten schnell auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Das mag immer noch nach viel klingen. Doch Transfers brauchen oft eine mehrmonatige Vorbereitungszeit, und die Gefahr des Scheiterns lauert überall: selbst in einer isländischen Vulkanaschewolke. Die verzögerte 2010 den Flug des
Bochumer Trainers zu einem Stürmer aus dem Kundenstamm der Cedrolas um Tage. Als der Coach wieder hätte abheben können, war er entlassen – und der Nachfolger überzeugt von einer anderen Personalpolitik. Die Ostschweizer Berater gingen leer aus.

Nicht zuletzt aufgrund dieses Berufsrisikos hatten sie von Beginn an ein zweites Standbein aufgebaut, das regelmässige Einnahmen garantiert: die Organisation von Fanreisen
zu internationalen Spielen.

Im Dienste Barças

Die sicherste Einnahmequelle eines Spielervermittlers ist, wenn er im Namen eines Vereins das Scouting für eine bestimmte Region übernehmen darf. Dann erhält er einen vertraglich fixierten Monatslohn – ob es zu Transfers kommt oder nicht. Die Cedrolas hatten das Privileg, diese Tätigkeit in der Saison 2005/06 für den FC Barcelona auszuüben. Trainer war Frank Rijkaard, der Chefscout Bojan Krkiæs gleichnamiger Vater, der wiederum einen Freund der Cedrolas kannte. Man kam ins Gespräch und gleich zu einer Vereinbarung. So klein und unkompliziert kann die grosse, weite Fussballwelt sein! Fortan beobachteten die Cedrolas im Auftrag der Katalanen den europäischen Markt. Für welchen Betrag, verraten sie nicht. Sie deuten aber an, dass er als alleiniger Verdienst nur knapp ausgereicht hätte. Barcelona interessierte sich damals vor allem für den jungen Stuttgarter Nationalspieler Andreas Hinkel. Während acht, neun Monaten besuchten die Cedrolas Spiele des Rechtsverteidigers und rapportierten Krkic senior, was sie gesehen hatten. Als sich Hinkel verletzte und aus dem deutschen WM-Kader 2006 gestrichen wurde, war das Thema für Barcelona jedoch durch. Für die Cedrolas schloss sich das Kapitel Barça ebenfalls bald. Nach personellen Rochaden im Klub wurde die Zusammenarbeit nicht verlängert.

Auch das Ihre Aufgabe scheinen die beiden Brüder dennoch gut gelöst zu haben. Der damalige Sportchef Txiki Beguiristain gehört weiterhin zum Bekanntenkreis, und
Shakhtar Donezk wollte ihnen das Scouting für Argentinien übertragen. Die Kooperation kam indes nicht zustande, weil der ukrainische Spitzenklub ein exklusives Anstellungsverhältnis forderte. Das hätte es den Cedrolas verunmöglicht, ihre eigenen Klienten weiter zu betreuen, was für sie nicht zur Diskussion stand. Nebst langjährigen Kunden gibt es immer wieder auch Zusammenarbeiten auf Zeit. Dabei erhält der Berater vom Klub oder vom Spieler ein befristetes Mandat, ihn zu vertreten. Die Cedrolas durften Vertragsgespräche für mehrere (Ex-)Internationale führen wie den Italiener Luigi Di Biagio, den in der Schweiz nicht ganz unbekannten Montenegriner Mirko Vucinic oder die argentinischen Gebrüder Milito. Schliesslich treten die Cedrolas auch als blosse Vermittler auf zwischen Klub, Spieler und dessen Berater, wenn sie das Land des zukünftigen Arbeitgebers besser kennen. Ob in China, Marokko
oder Russland, überall haben sie lokale Spezialisten, die für sie Kontakte zu den Vereinen vor Ort unterhalten. Laut Renato Cedrola hätte daher Dušan Djuric einen viel lukrativeren Vertrag in Kazan unterschreiben können als bei Valenciennes. Doch der Berater des Ex-FCZlers habe keinen Mittelsmann akzeptiert. Spieleragenten sind eben Konkurrenten.
Da kann ein Hilfsangebot auch als Versuch angesehen werden, einem den Klienten wegzuschnappen.

Mitten in den Favelas

Das Spezialgebiet der Cedrolas liegt in Südamerika. Das zeigt sich in den Räumlichkeiten ihrer Agentur. Schön eingerahmt hinter Glas und versehen mit persönlicher Widmung, hängen Trikots von Spielern an der Wand, mit denen sie schon zu tun hatten. Das feine Textil von Álvaro Recoba (ex Inter Mailand) oder Juan Riquelme (Boca Juniors) macht sich da besonders gut als Büroaccessoire. Noch mehr beeindrucken würde allerdings das Shirt eines anderen Stars, der einst die Farben Bocas trug: Carlos Tévez. An dessen Rechten hätten sich die Cedrolas vor zehn Jahren einen Anteil von 30 Prozent sichern können, so vertraut sind sie mit dem argentinischen Markt. Bloss fehlte ihnen damals das nötige Kleingeld von 300 000 US-Dollar. Heute wären sie nach dieser Investition Multimillionäre. Die Cedrolas tragens mit Fassung. Verpassten Geschäften dürfe man nicht nachtrauern, meinen sie unisono. Sie machen sich keinen Vorwurf, den Hinweis eines Bekannten ignoriert zu haben, dass sich beim Zweitligisten FC Chur ein Ausnahmetalent tummle. «Wo kämen wir hin, wenn wir selbst Amateure beobachten würden?», fragt Michele Cedrola. So entging den Brüdern der Jungspund Senad Lulic, der mittlerweile bei Lazio Rom Stammkraft ist. Ihnen entging aber
auch Eduardo Vargas, auf den sie früh ein Bekannter in Chile aufmerksam gemacht hatte. Im Dezember wechselte der Stürmer für 14 Millionen Euro zu Napoli. «Ich habe ihm eine solche Entwicklung nicht zugetraut», gibt Renato Cedrola freimütig zu. Doch die Angst, eine Trouvaille zu verpassen, ist ihm fremd: «Gute Spieler hat es wie Sand am Meer.»
Der Mann, der für die Cedrolas in Brasilien auf Schatzsuche geht, heisst Jefferson Batista. Anhängern von St. Gallen, Xamax und dem FCZ ist er vielleicht noch als Chancentod in Erinnerung. Als Spielerberater beweist der 36-Jährige mehr Treffsicherheit. Er schreckt nicht davor zurück, in den Armenvierteln der Grossstädte nach Talenten Ausschau zu
halten. Um eine Favela betreten zu dürfen, muss man die richtigen Leute kennen. Die Cedrolas sind indes unbesorgt. Sie glauben nicht, dass sich Jefferson mit skrupellosen Personen einlasse. «Er ist erfahren genug, um abschätzen zu können, mit wem er Geschäfte macht», finden sie. In seinen Verantwortungsbereich mischen sie sich nicht ein. Trotzdem mag eine Prise Skrupellosigkeit der Preis sein, um den nächsten Neymar zu entdecken. Jefferson berichtete kürzlich, einen 14-Jährigen gesehen zu haben, dem er den Sprung in den Profifussball
zutraue. Bis auf Weiteres erkauft er sich die Sympathie des Vaters mit etwas Geld. Das kann die Armut der Familie lindern. Aus der Ferne der Schweiz betrachtet, wecken solche Vorgänge jedoch auch ungute Gefühle. Gleichzeitig werden nun einmal im heutigen Fussball Talente immer früher gebunden. Es ist wie überall: eine Frage der Perspektive und, insbesondere, eine Frage der Seriosität.

Dubiose Kontakte

Die Cedrolas wissen um die Problematik. Fast täglich erhalten sie von Unbekannten Mails, in denen junge Fussballer als die nächsten Jahrhunderttalente angepriesen
werden. Zumeist stammen sie aus Afrika. In holprigem Englisch bieten die Absender ihre Dienste an, die auch die Vermittlung von Junioren einschliesst. Die Cedrolas löschen solche Zuschriften umgehend. Die Quellen seien zu dubios, als dass sie Zeit hätten, die Inhalte auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Sie konzentrieren sich auf zuverlässige Partner wie den befreundeten Sportchef der AC Milan, Ariedo Braida. Bereits vor Monaten empfahlen sie ihm den damaligen FCZler Ricardo Rodriguez. Sie wollten als Verbindungsglied Klubs, Spieler und Agent zusammenführen. Braida war vom Zürcher angetan, zu mehr fehlte ihm aber der Mut. So konnten die Cedrolas in der Winterpause nur kleinere Transfers vollziehen wie denjenigen Emiliano Dudars von YB zu D.C. United in die Major League Soccer. Nun gleisen sie erste Wechsel für den Sommer auf. Die Berater Shaqiris haben schon einmal vorgelegt…