11.02.2007 | Andreas Kneubühler / NZZ am Sonntag | Zürich

Integration in der Transitzone

Fussballer sehen die Schweiz als Zwischenhalt. Das macht die Eingliederung schwer. Von Andreas Kneubühler
Junge Männer aus Afrika oder Südamerika kommen in die Schweiz mit der Hoffnung auf Glück und Wohlstand. Was wie eine Umschreibung von Asylsuchenden tönt, gilt auch für Fussballer aus Argentinien, Brasilien, Ghana oder Nigeria. Sie lassen sich von den Klubmanagern der Super oder Challenge League oder auch von Amateurvereinen anheuern und träumen – zumindest zu Beginn – vom grossen Geld. Für die meisten bedeutet der Schweizer Klub am Anfang nicht mehr als eine Zwischenstation auf dem Weg in eine der europäischen Topligen – auch wenn sich dieser Traum für die wenigsten erfüllt.

Der Alltag von Fussballspielern ist das Leben in der Transitzone. Irgendwann verlassen sie den Klub, das Land oder sogar den Kontinent wieder. Der Argentinier Alejandro Roberto Gavatorta wechselte in der Winterpause vom rumänischen Verein Politehnica Iasi zum FC Thun. Er erhofft sich in der Schweiz bessere Chancen für einen lukrativen Vertrag bei einem Grossklub. Gavatorta ist damit nur ein aktuelles Beispiel unter vielen.Stolperstein Sprache

Kann unter diesen Voraussetzungen überhaupt von Integration gesprochen werden? Die Klubverantwortlichen sind jedenfalls überzeugt, dass Spieler ihre Leistungen nur dann bringen können, wenn sie sich in ihrem Umfeld wohl fühlen und damit integriert sind. Der Widerspruch zwischen diesem Anspruch und den Realitäten im Fussballbusiness zeigt sich beispielsweise beim Thema Sprache: Für Fachleute, die sich mit Migration beschäftigen, ist klar, dass das Erlernen der Sprache des Wohnortes das zentrale Kriterium ist.
Es sei wichtig, dass sich die Spieler verständigen könnten, betont auch FCZ-Sportchef Fredy Bickel. Für ihn reicht es allerdings, wenn die Spieler eine der Landessprachen beherrschen. Das funktioniert mit der französisch-sprechenden Fraktion um Alphonse und Margairaz, das funktioniert auch mit dem Brasilianer Raffael, der Italienisch spricht. “Warum soll ein Spieler Deutsch lernen, wenn er später in die spanische oder englische Liga wechseln will?”, fragt Bickel.
“Die Vereine bestehen zu wenig darauf, dass die Spieler Sprachkurse besuchen”, kritisiert dagegen der heutige YF-Juventus-Trainer Raimondo Ponte. Er kennt die Argumente der Fussballer, die dies als lästige Pflichtübung ansehen. “Sie erklären, sie seien sowieso in einem halben Jahr weg, aber dann sind sie nach vier Jahren immer noch hier und können kein Deutsch.” Die Spieler müssten doch mitbekommen, was in der Kabine geredet werde, sagt Ponte und fordert, dass die Vereine das Kursgeld übernehmen sollten, um damit ein Zeichen zu setzen.
Keine Probleme hat zum Beispiel der FCZ, seinen Profis den Alltag zu organisieren. “Im ersten Monat wird ein neuer Spieler im Mannschaftshotel einquartiert”, schildert FCZ-Sportchef Fredy Bickel das Konzept. Nachher ist Massimo Rizzo, Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle, verantwortlich, dass die Spieler sich das Leben einrichten. Er macht mit ihnen Ausflüge, sucht eine Wohnung, organisiert das Auto, den Internetanschluss, regelt Versicherung und Krankenkasse. Irgendwann sei diese Phase abgeschlossen “und die Spieler sollten mich nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit anrufen”, so Rizzo.

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Schonklima im Alltag

Was braucht es mehr? Das Leben der Fussballer unterscheidet sich von demjenigen gleichaltriger junger Männer. Die Trainings, die Spiele, die Reisen zu diversen Auswahlteams schlauchen. Da bleibt nicht mehr viel Platz für anderes – ausser, um sich zu erholen und den Abend mit Playstation und TV zu verbringen. “Kürzlich war ich im Trainingslager dabei. Nach dem Nachtessen verschwinden jeweils alle in ihre Zimmer”, erzählt FCB-Sprecher Josef Zindel. Nicht überraschend bei diesen Lebensgewohnheiten finden die Spieler ihren Kollegenkreis hauptsächlich innerhalb der Mannschaft. Klubs wie zeitweise Basel oder neu der FC St. Gallen setzen deshalb darauf, die Integration zu erleichtern, indem sie mehrere Spieler der gleichen Nationalität beschäftigen.
Fussballspieler leben zwar in Bezug auf Alltagsprobleme in einem Schonklima. Gleichzeitig seien sie im sportlichen Bereich einem harten Wettbewerb ausgesetzt, in dem sie ständig gemessen würden, sagt der Spielerberater Renato Cedrola von der Sportmanagementfirma Front. Schwierig wird es deshalb immer dann, wenn sich die Karriere nicht gradlinig entwickelt, wenn die Spieler in der Mannschaft nicht mehr zum Zug kommen oder länger verletzt sind. Eine entscheidende Situation in der Entwicklung der Spieler – und Nagelprobe für die Qualität der Betreuung. Nicht unproblematisch ist dabei, dass viele Spieler Beraterverträge abgeschlossen haben und sich die Klubverantwortlichen nicht als Einzige in der Verantwortung sehen.
Trotz allen Bemühungen ist die Integration von ausländischen Spielern nicht immer planbar. Schwierig sei es vor allem für afrikanische Spieler, ist Raimondo Ponte überzeugt. “Für sie ist wirklich alles anders, sogar das Essen.” Ponte hat zum Beispiel Shabani Nonda, der heute bei den Blackburn Rovers spielt, bei sich zu Hause beherbergt und mit viel Engagement betreut. Für ihn ist klar: Wer afrikanische Fussballer engagiere, müsse ihnen Zeit geben und einen grossen persönlichen Einsatz leisten. “Wer dies nicht will, sollte sie gar nicht verpflichten”, so Ponte.

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